Willkommen bei unserem großen Espressokocher für Induktion Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Espressokocher für Induktionsplatten. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Espressokocher für Induktion zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Espressokocher für Induktionsplatten kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Espressokocher für Induktion klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Durch die innovative Technik des Induktionsherdes kannst du dir nicht nur einen intensiven Espresso im Nu zuhause zaubern, sondern auch jede Menge Energie sparen.
  • Je nachdem für welchen Espressokocher du dich letztendlich entscheidest, funktionieren alle nach demselben Prinzip: Der Druck in der Kanne verschafft dir dein Koffeingetränk und mit einer zusätzlichen Crémafunktion ist auch das i-Tüpfelchen auf deinem Espresso perfekt.
  • Der Espressokocher erblickte das Licht der Welt 1933 in Italien dank des italienischen Erfinders Alfonso Bialetti. Mit dieser Erfindung änderte er die Kaffeekulturen auf der ganzen Welt, die Menschen auch von zu Hause ihren Espresso genießen konnten.

Espressokocher für Induktion Test: Das Ranking

Platz 1: bonVIVO® Intenca, Espressokocher aus Edelstahl In Kupfer-Chrom-Optik

Platz 2: GRÄWE Espressokocher aus Edelstahl

Platz 3: Bialetti Moka Express 6 Tassen Espressokocher

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Espressokocher für Induktion kaufst.

Wo kann man einen Espressokocher für Induktion kaufen?

Grundsätzlich können Espressokocher für Induktion in einem Elektronik-Fachmarkt oder einem Elektronik-Versandhandel gekauft werden. Folgende Elektro-Fachmärkte bieten verschiedenste Espressokocher für Induktion an:

  • Saturn
  • Media Markt
  • Conrad

Hin und wieder besteht auch die Möglichkeit einen Espressokocher für Induktion bei Discountern zu kaufen und sind zudem ach meist kostengünstiger als im Fachhandel. Zu diesen Discountern zählen:

  • Hofer
  • Lidl
  • Interspar / Eurospar

Abgesehen von den oberen Möglichkeiten, kann man auch natürlich online seinen Espressokocher für Induktion erwerben. Folgende Seiten sind bei Kunden, die Online-Käufe betreiben, sehr beliebt:

  • amazon.de
  • ebay.de

Wie viel kostet ein Espressokocher für Induktion?

Ein solcher Espressokocher fängt schon bei einem sehr niedrigen Preisrahmen an. Ein ganz einfaches Modell kostet bis zu ungefähr 30 Euro.

Du solltest aber bedenken, dass je nach Extras (zum Beispiele eine zusätzliche Crémafunktion) und Modell, die Preise variieren können. Die etwas qualitativ hochwertigeren Geräte können bis zu 70 Euro kosten. Wenn du die Marke auch in Betracht ziehst, manchmal auch mehr.

Woraus besteht ein Induktionsespressokocher?

Den Espressokocher gibt es in verschiedenen Modellen von verschiedenen Herstellern. Jedoch besteht ein solcher Kocher in der Regel aus folgenden Teilen:

  • Das Unterteil besteht aus einem kleinen Wasserkessel für bis zu drei Espressotassen.
  • Der Trichtereinsatz besteht aus einem feinen Sieb, in dem das Kaffee- oder Espressopulver gegeben wird.
  • Das Oberteil ist eine Kanne mit einem Steigrohr, welches den aufgebrühten Kaffee oder Espresso auffängt.
  • Das Sicherheitsventil ist eine winzige Kappe, meist an der Seite des Wasserkessels. Dieser verhindert einen Überdruck.

Die Füllmenge des Wasserkessels kann unterschiedlich sein. Es gibt Espressokocher, die nur eine Tasse Espresso oder Kaffee zubereiten können, es gibt aber auch welche bei denen bis zu 10 Tassen an Füllmenge vorhanden sind.

Wie funktioniert ein Induktionsespressokocher?

Bevor man sich auf sein Koffeingetränk freuen kann, muss die Kanne des Espressokochers vorbereitet werden. Dabei wird die Kanne auseinander geschraubt, der Trichtereinsatz entnommen und das Unterteil wird mit Wasser befüllt.

Dann wird der Trichtereinatz wieder an die entsprechende Stelle eingesetzt und mit Espresso- oder Kaffeepulver gefüllt. Bei Bedarf wird das Pulver mit einem Stampfer komprimiert. Die Kanne wird dann wieder angeschraubt und einem frisch gebrühten Kaffee oder Espresso steht nichts mehr im Weg.

Der Espressokocher wird auf dem Feld oder der Kochzone des Induktionsherdes platziert. Nachdem der Herd eingeschaltet ist, wird die Induktionsspule unter der Glaskeramikoberfläche von Strom durchflossen und erzeugt dadurch ein Magnetfeld, das auf den ferromagnetischen Boden des Espressokochers wirkt.

Daraus ergibt sich, dass die freien Elektronen im Boden des Kochers aktiviert werden und erzeugen durch ihre Bewegung Wärme. Diese Wärme wird dem Espressokocher weitergegeben und daraus folgt, dass sich das Wasser im Unterteil erhitzt.

Da die Temperatur im Unterteil des Kochers steigt, steigt mit ihr auch der Druck. Daher wandert der daraus entstehende Wasserdampf über das Steigrohr durch den Trichtereinsatz in das Oberteil auf. Das folgende Ergebnis  ist dann ein heißes Koffeingetränk, das mithilfe der Kanne in Tassen portioniert werden kann.

Wer träumt nicht davon einen frisch gebrühten Kaffee oder Espresso früh am Morgen zu trinken?, ohne sich anzuziehen und zum Lieblingscafé zu rennen? Espressokocher machen dies ohne jegliches Drumherum möglich. (Foto: Burst / pexels.com)

Was ist ein Induktionsherd und wie funktioniert er?

Der Sinn hinter einem Induktionsherd war es, immer teurer werdende Energie einzusparen. Der grundlegende Unterschied zwischen Induktionsherden und anderen Herdtypen ist, dass sie auf eine andere Art und Weise die Hitze in den Kochtopf beziehungsweise in die Pfanne, oder Kanne bringen.

Elektroherde, Ceran- oder Glaskeramikkochfelder sind durch ihre Funktionsweise, Hitze in unsere Kochutensilien zu bringen, sehr abhängig von Wärmeleitung und Wärmestrahlung. Das heißt, dass die Hitze mithilfe der Leitfähigkeit des Metalls in unser Kochgeschirr übertragen wird.

Bei diesen drei Herdtypen gilt idealerweise immer: Je flacher der Boden des Kochgeschirrs ist, desto größer ist dadurch die Wärmeübertragung.

Der größte Wärmeverlust bei dieser Funktionsweise entsteht, weil vorerst das Metall erhitzt werden muss, damit dann die Temperatur an den Inhalt des Kochgeschirrs weitergegeben werden kann.

Der Induktionsherd hat jedoch eine ganz andere Funktionsweise: Flache Kupferspulen erzeugen hier ein elektromagnetisches Feld, welches dann auf den Boden der Kochutensilie übertragen wird, sodass dann direkt im Boden die gewünschte Temperatur entsteht.

Um das zu schaffen, muss der Boden des Kochgeschirrs magnetisierbar sein. Durch die direkte Übertragung der Hitze lässt sich viel temperaturgetreuer und vor allem viel schneller kochen. Somit wird eine enorme Energieersparnis erzielt.

Bei Induktionsherden werden die Kochflächen nicht heiß, ws so viel heißt wie, dass du deine Hände auf die Glasplatte legen kannst, ohne dich dabei zu verbrennen.

Kleinere Töpfe können außerdem noch unbesorgt auf größere Kochflächen platziert werden, da die Hitze nicht in der Platte, sondern im Boden des Kochgeschirrs erzeugt wird.

Damit der Induktionsherd auch einwandfrei funktionieren kann, muss spezielles Kochgeschirr benutzt werden. Dieses spezielle Kochgeschirr hat einen ferromagnetischen Boden, den du erkennst, wenn ein Magnet daran haften bleibt.

Du kannst auch ganz normales Edelstahl-Kochgeschirr mit einem Induktionsherd verwenden, jedoch dauert das Aufheizen des Inhalts ungefähr genauso lang wie bei einem Cerankochfeld.

Bei Induktionsherden entstehen zwei Magnetfelder. Eines erzeugt die Kupferspirale im Herd und das andere wird im ferromagnetischen Boden des Kochgeschirrs erzeugt. Diese zwei Magnetfelder Wechselwirken miteinander, und da der ferromagnetische Boden einen hohen ohmschen Widerstand besitzt, entsteht dabei große Hitze.

Worin liegen die Vorteile und Unterschiede von Espressokochern im Vergleich zu anderen Kaffeemaschinen?

Im Gegensatz Kaffeemaschinen sind Espressokocher nicht nur leichter zu handhaben, aber zugleich auch platzsparend und leichter zu reinigen, da sie einfach gebaut und viele von ihnen spülmaschinenfest sind. Bei Espressokochern werden weder Kapseln noch Pads verwendet.

Kaffeemaschinen sind im Gegensatz zu Espressokochern teurer, platzverbrauchend und stellen meist nur bis zu maximal zwei Tassen Espresso oder Kaffee her. (Foto: Chevanon Photography / pexels.com)

Daher sind sie umweltfreundlicher als Kaffeemaschinen. Der entstehende Kaffeesud kann problemlos in der Spüle entsorgt werden, was auch bei der Reinigung der Abflüsse hilft. Du kannst bei einem einzigen Kochgang mehrere Tassen brühen. Dadurch sparst du dir außerdem noch Zeit.

Entscheidung: Welche Arten von Espressokochern für Induktion gibt es und welche ist der richtige für dich?

Grundgenommen gibt es zwei Arten von Espressokochern für Induktion:

  • Espressokocher für Induktion aus Aluminium
  • Espressokocher für Induktion aus Edelstahl

Da beide Arten einen ferromagnetischen Boden besitzen, sind beide Espressokocher ideal für den Einsatz auf dem Induktionsherd. Je nach Material ergeben sich unterschiedliche Vorteile und Nachteile in der Verwendung. Je nach persönlicher Vorliebe kannst du dich für das Modell entscheiden, das am besten für dich geeignet ist.

Wie funktioniert ein Aluminiumespressokocher und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Aluminiumespressokocher sind wegen ihres Materials leichter als andere Espressokocher und sehen zudem moderner aus. Bei der Reinigung von Espressokochern aus Aluminium sollte auf harte Reinigungsmittel und Schwämme verzichtet werden, da diese dem Material schaden.

Die Reinigung sollte vorwiegend mit Wasser und wenig Spülmittel geschehen und um das Gefäß auszukochen, solltest du Hausmittel wie Essig und Zitronensäure verwenden.

Vorteile
  • Leicht
  • Sehr stabil
  • Bei starkem Temperaturwechsel bleiben sie konstant
Nachteile
  • Hinterlässt einen metallischen Nachgeschmack
  • Höhere Schadensgefahr bei nicht akkurater Reinigung
  • Nicht so gut geeignet für Induktionskochherde, wie andere Mitstreiter

Aluminium ist ein magnetisches Material . Daher könntest du annehmen, dass ein Aluminiumespressokocher nicht auf einem Induktionskochfeld funktioniert, da dieser ja mithilfe von zwei magnetischen Feldern den Kannenboden erhitzt. Jedoch muss man hier nicht sofort auf einen teureren Edelstahlespressokocher umsteigen.

Die Lösung hier ist ganz einfach: Du haltest einen Magneten an den Espressokocherboden. Jedoch nicht irgendeinen Magneten, sondern eine Platte, die extra für nicht magnetisches Kochgeschirr entwickelt wurde, und zwar die Induktionsplatte.

Diese wird zwischen dem Alukochgeschirr und dem Induktionskochfeld gelegt und dem Kochen auf dem Induktionsherd steht nichts mehr im Weg. Die Induktionsplatte kann man für wenig Geld erwerben, und da der Aluminiumespressokocher auch nicht besonders teuer ist, leidet deine Brieftasche auch nicht stark daran.

Wie funktioniert ein Edelstahlespressokocher und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Um das Material des Espressokochers zu schonen, ist eine Reinigung im Geschirrspüler nicht zu empfehlen. Eine einfache Handwäsche mit einem weichen Schwamm und etwas Spülmittel ist ausreichend.

Vorteile
  • Material ist geschmacksneutral
  • Sehr pflegeleicht
  • Edle Optik
  • Sehr belastbar und untersteht geringem Verschleiß
Nachteile
  • Teurer als sein Aluminiummitstreiter
  • Nach dem Gebrauch noch lange heiß
  • Robuster als Aluminium

Außerdem wird von Experten empfohlen hauptsächlich Espressokocher aus Edelstahl für Induktionsherde zu verwenden, da sie den idealen Boden für die Funktionsweise eines Induktionskochfeldes besitzen.

Edelstahlespressokocher aus Edelstahl sind zudem nicht nur geeignet für Induktionsherde, sondern auch für alle anderen Herdtypen. Du solltest außerdem bedenken, dass Edelstahl wesentlich robuster ist als Aluminium und nicht so schnell einrostet, wie sein Mitstreiter.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Espressokocher für Induktion vergleichen und bewerten.

Natürlich gibt es, wie bei vielen anderen Produkten die man kauft, auch bei Espressokochern einiges, was man vor dem Kauf noch beachten muss. Hier sind die wichtigsten Kaufkriterien auf einem Blick:

  • Material
  • Füllvolumen
  • Design
  • Créma-Funktion
  • Verarbeitung
  • Reinigungsaufwand
  • Standfestigkeit

Material

Ein Induktionsespressokocher besteht meistens aus Edelstahl und es gibt keine großartigen Unterschiede bezüglich des Materials der verschiedenen Markenhersteller. Die meisten Induktionsespressokocher verfügen über sehr gute Qualität und sind sehr hochwertig in ihrer Verarbeitung.

Um zu Hause den perfekten Espressogeschmack hinzubekommen, musst du natürlich darauf achten, was für einen Espressokocher du kaufst. (Foto: Three-shots/pexels.com)

Füllvolumen

Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Kauf eines Espressokocher, ob induktionsgeeignet oder nicht, ist das Füllvolumen. Wenn du kein regelmäßiger Espressotrinker bist, dann genügt ein Espressokocher mit einem Volumen von nicht mehr als zwei Tassen.

Solltest du jedoch ein großer Koffeinliebhaber sein und deinen Gästen auch hin und wieder Espresso servieren, dann empfiehlt sich einen Espressokocher für 4,6,10 oder sogar 12 Tassen zu greifen.

Design

Gleich nach der Größe ist das Design wahrscheinlich das wichtigste Kaufkriterium. Da sich die Funktionsweise der Espressokocher für Induktionsherde nicht unterscheidet, fällt die Aufmerksamkeit beim Kauf hauptsächlich auf die Größe und das Design.

Da jedoch das Design subjektive Geschmacksache ist, werden wir dir auch keine Empfehlung geben, sondern nur einen kleinen Tipp: Kaufe, was deinem Geschmack entspricht!

Créma-Funktion

Bei einer guten Tasse Espresso darf eines so gut wie nie fehlen: die Créma. Jedoch musst du bedenken, dass Espressokocher mit Crémafunktion sehr selten sind. Es gibt dennoch einige Modelle, die ein spezielles Crémaventil beinhalten, welches das Wasser im Kessel so lange zurückhält, bis ein bestimmter Druck erreicht ist.

Dann wird der Kaffee durch das Ventil gedrückt, wodurch dann die Créma entsteht. Du solltest aber wissen, dass für die perfekte Créma etwas Übung benötigt wird. Der Espressokocher muss im richtigen Augenblick vom Herd genommen werden, sonst verkocht die Créma.

Verarbeitung

Um einen guten Espressokocher zu erwischen, solltest du auch auf die Verarbeitung ein Auge werfen. Die Verarbeitung des Gehäuses sollte einwandfrei sein und die Dichtung sollte auch nach mehreren Einsätzen noch richtig abdichten.

Weiters müssen beide Hälften ohne jegliche Probleme ineinander geschraubt werden können und der Griff sollte aus hitzebeständigen und nicht aus wärmeleitendem Material gemacht sein, damit man jegliche Verbrennungsgefahren vermeiden kann.

Reinigungsaufwand

Um das Trinken des Espressos oder Kaffees nicht zu erschweren, nur weil man den Kocher dann reinigen muss, versteht sich natürlich auch die einfache Reinigung eines Espressokochers als sehr vorteilhaft. Einige Modelle sind spülmachinenfest, während andere am besten mit der Hand gereinigt werden sollten, um das Material zu schonen.

Standfestigkeit

Ein weiterer Aspekt, den man in Betracht ziehen sollte beim Kauf eines Espressokochers, ist die Standfestigkeit. Fast alle neuwertigen Espressokocher wackeln nicht gleich nach dem Kauf, jedoch kommt es hin und wieder vor, dass sie nach einigen Anwendungen die ersten Anzeichen von Instabilität aufweisen.

Was jedoch zu bedenken ist, ist, dass bei Espressokochern für Induktion dieser Mangel so gut wie nie vorkommt, da der Boden etwas stabiler ist als bei „normalen“ Espressokochern.

Trivia: Wissenswertes über Espressokocher für Induktion:

Woher weiß ich, ob ein Espressokocher für Induktionsherde geeignet ist?

Espressokocher gibt es natürlich nicht nur für Induktionsherde, sondern auch für andere Herdtypen. Doch woran erkennt man, ob so ein Kocher eigentlich geeignet ist für eine Induktionskochplatte?

Die Antwort ist ganz einfach: Halte einfach einen Magneten gegen den Boden des Espressokochers. Bleibt er haften, dann ist er für Induktionsherde geeignet. Das liegt daran, dass der ferromagnetische Boden des Induktionskochgeschirrs magnetisch ist.

Seit wann gibt es den Espressokocher?

Die erste Espressokoanne wurde von dem italienischen Erfinder Alfonso Bialetti im Jahre 1933 erfunden. Seinen ersten Espressokocher nannte er „Moka Express“. Dieser war ein achteckiger Perkolator aus Aluminium, mit dem man zu Hause schnell und unkompliziert einen Espresso zubereiten konnte wie in einem Café.

Bialetti hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Kaffeekultur in Italien und später, als sein Sohn Renato Bialetti die Idee seines Vaters nach dem zweiten Weltkrieg vermarktete, auch auf der ganzen Welt.

Die Italiener tranken vor seiner Erfindung den Kaffee in öffentlichen Bars, da die Maschinen, die für die Espressozubereitung nötig waren, sehr groß, schwer und kompliziert zu handhaben waren.

Der perfekte Espresso mit deinem Espressokocher: So gelingt es!

Bevor man das Wasser in die Kanne füllt, wird von Barista-Profis empfohlen, das Wasser vorzuheizen. Der Grund dafür ist, dass der Geschmack des Espressos oder Kaffees verändert wird.

Denn wenn man das Wasser direkt in der Kanne des Espressokochers aufheizt, dann schmeckt der Espresso bitterer und oft auch geschmackloser. Außerdem wird ein metallischer Nachgeschmack wahrgenommen, unabhängig von dem Material, aus dem die Kanne besteht.

Frisch gemahlener Espresso hat seine Vorteile. Also hole dir auch gleich dein Espressomahlwerk hinzu, um einen frischeren Espressogeschmack zu erzielen. Der metallische Filter sollte bis zum Rand aufgefüllt sein.

Je nach Herdtyp sollte die Hitze auf mittlerer Stufe stehen, denn zu hohe Hitze verbrennt den Espresso und sorgt für einen bitteren Nachgeschmack. Außerdem solltest du am Herd bleiben, da dein Espresso in wenigen Minuten trinkfertig ist.

Das in die Kanne gefüllte Wasser kommt dann von oben auf und das Geräusch erinnert an einen „Husten“. Du solltest den Espressokocher vom Herd nehmen, wenn sich ein ständiger Strahl ergibt, denn die Resthitze wird das gesamte Wasser nach oben drücken und du vermeidest dadurch, dass der Espresso verbrennt.

Halte zum Schluss den unteren Teil des Kochers unter kaltes Wasser, da der Kaffe dadurch noch geschmacksvoller wird und Viele glauben, dass dadurch auch der metallische Geschmack vermieden wird. Schlussendlich muss der Espresso nur noch in kleine Tassen gefüllt werden und das beliebte Koffeingetränk ist zum Trinken bereit.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Espressokanne


[2] http://www.manager-magazin.de/lifestyle/artikel/a-461983.html


[3] https://derstandard.at/2000076581406/Wie-man-stets-den-perfekten-Kaffee-brueht

Bewerte diesen Artikel


10 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,50 von 5
Redaktion

Veröffentlicht von Redaktion

Die Redaktion von kaffeeminister.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.